Erfahrungsbericht

Axels Erfahrungsbericht #4

17. August 2018

axel Web Development erfahrungsbericht Erfahrungen

Axel möchte Digital Nomad werden - und hat sich deshalb für ein Bootcamp als Web Developer entschieden!


Der Einstieg ins Bootcamp ist geschafft und ich habe euch einiges zu berichten 


Mein Name ist Axel, ich bin 32 Jahre alt und befinde mich auf dem Weg zum digitalen Nomaden. Ich habe mich nach längerem Vorlauf und Selbststudium zu einem Bootcamp bei neue fische entschieden. Wie es dazu kam, welche Erfahrungen ich im Bereich Web-Developmen bisher gemacht und welche Lehren ich daraus gezogen habe, das werde ich an dieser Stelle Schritt für Schritt mit euch teilen.

So beginnt ein Web-Development Bootcamp

Den ersten Tag haben wir hauptsächlich damit verbracht, uns alle kennenzulernen, eine Übersicht die Lerninhalte zu bekommen und unsere MacBooks/Arbeitsgeräte einzurichten. Weiterhin haben wir, wie ich auch schon berichtete, über eines der wichtigsten Themen diskutiert, das Mindset eines Coders, das man mitbringen oder sich unbedingt aneignen sollte.

Das Team ist sehr heterogen und mir gefällt das

Überrascht war ich über den bunten Mix der Teilnehmer. Dabei sind Studienabbrecher, Ex-Soldaten, Menschen aus der Medienindustrie, Leute die direkt aus der Schule kommen oder direkt das Abitur abgeschlossen haben. Einige Teilnehmer haben auch ihren Job geschmissen, um aus ihrem Alltag auszubrechen und eine Karriere in der Digitalbranche zu realisieren.

Was man für ein Web-Development Bootcamp mitbringen und auf was man verzichten muss

Das Bootcamp ist eine Vollzeitangelegenheit und dauert drei Monaten. Man muss Zeit und Budget aufbringen können, um konsequent und ohne Nebenjobs am Coding arbeiten zu können. Neben einem Bootcamp noch Geld für den Lebensunterhalt verdienen - das wird nicht funktionieren. Ich habe aus Alexas Blog aus dem ersten Camp herausgelesen, dass man während dieser drei Monate auch kaum Zeit für Hobbys, Freunde und Familie hat. Meine Theorie ist, dass dieser Teil gerne übersehen wird. Sobald die ersten Probleme auftauchen und die Leute merken, dass sie tatsächlich keine Zeit mehr für ihre Freizeit haben, sondern lernen müssen, dann wird die Sache ernst.

Was macht ein gutes Web-Development Bootcamp aus?

Wie funktioniert das Internet? Das ist wirklich gute und relevante Frage. Ich fand es sehr gut, dass wir hierzu einen Rundumschlag bekommen haben, denn jeder Web Developer sollte zumindest ansatzweise wissen, wie das Internet funktioniert, und zwar bevor man die Basics der Webentwicklung kennen lernt. neue fische handhaben das so und mir gefällt das.

Die ersten Themen des Bootcamps

Soweit so gut. Die ersten fachlichen Themen beinhalteten hauptsächlich die HTML (Hyper Text Markup Language) und CSS (Cascading Style Sheets) Basics. In der Mitte der ersten Woche bekam ich die ersten Zweifel. Ich war mir unsicher, ob dieses Bootcamp das richtige für mich ist, da ich mehr oder weniger schon erweiterte Kenntnisse hatte und ich nicht wusste, ob ich die Geduld habe, all diese Basic-Themen noch einmal durchzugehen. Ich nutzte die Chance, mein selbst erlerntes Wissen mit dem des Profis zu vergleichen. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass es für jemanden, der noch niemals von diesen Technologien gehört hat, wirklich schwierig ist, diese zu verstehen. Außerdem dachte ich mir: Hey, keep it cool! Nutze die Chance, um den Leuten bei Problemen mit den Inhalten zu helfen und sie auch beim Thema Mindset zu unterstützen.

Das Web-Development Bootcamp heißt nicht zufällig so

In meinem letzten Beitrag schrieb ich etwas kritisch und über meine Zweifel, ob das Bootcamp die richtige Wahl für mich war. Die haben sich aber direkt am ersten Tag der zweiten Woche in Luft aufgelöst. Wir haben über den weiteren Inhaltsverlauf gesprochen und ich war überrascht, dass wir direkt mit Themen wie Tooling (Git, Github, Terminal, SCSS, Advanced CSS und vieles mehr) loslegen sollten. Spätestens jetzt wurde mir bewusst, dass die Bezeichnung Bootcamp nicht zufällig gewählt wurde. Wir lernen zusammen und allein und mit unserem Headcoach Jerry Wir lernen in der Gemeinschaft und darauf muss jeder Rücksicht nehmen. Letztendlich lernt aber jeder für sich und muss den Stoff, den er nicht direkt versteht, auch selbständig nacharbeiten. Drei Monate sind begrenzt, der Input ist dementsprechend hoch. Drei Monate sind eine wirklich kurze Zeit, um sich alle Fähigkeiten anzueignen und um diese ganzen Technologien zu erlernen. Mitte der Woche habe ich bemerkt, wie Jerry das Tempo anzieht. Wir lernen in der Theorie und begleiten diese durch Übungsaufgaben. Im Anschluss besprechen wir die Aufgaben gemeinsam, diskutieren verschiedene Probleme und Lösungsansätze.

Falls bei jemandem Probleme auftauchen, reicht ein kurzer Blick von Jerry über den Code und er findet sofort den Fehler bzw. kann direkt eine professionelle individuelle Lösung bieten. Das ist stark und hilft jedem dabei, nicht auf der Strecke zu bleiben. Für mich ist alles noch mehr oder weniger Wiederholung, dennoch nehme ich viel Neues auf und kann meine Vorkenntnisse auch bei den Basics erweitern. Schon in der zweiten Woche rauchten im Camp die Köpfe und erste Zweifel kamen auf. Wenn ich das mitbekomme, versuche zu ermutigen. Da müssen alle Developer durch, ich sicherlich auch noch.

Bootcamp ist Gruppenarbeit – eine super Erfahrung für mich

Zum Ende der zweiten Woche, haben wir die erste Gruppenarbeit gestartet, in der wir jeweils zu viert am selben Code mit der Versionierungssoftware Git in Github arbeiteten. Ziel ist es, die Teamarbeit kennen zu lernen, zusammen Probleme zu beheben, Lösungen zu finden und auch wenn es gegenteilige Einschätzungen gibt, Professionalität an den Tag zu legen. Im Berufsalltag wird uns das Arbeiten im Team immer wieder begegnen. Für mich als Autodidakt ist das eine super Erfahrung. Ich verbessere meine Developer Skills und habe für mich entdeckt, dass es mir sehr gefällt, anderen zu helfen. Ein tolles Gefühl und im Gegensatz zum Input, den man beim Lernen bekommt, versteht und festigt man beim Fachsimpeln den Stoff noch einmal ganz anders.


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