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Unser Schwarm
In dieser Rubrik unseres Magazins stellen wir zukünftig regelmäßig Teilnehmer, Partner, Unterstützer und Mitglieder unseres Teams vor.

vor 4 Monaten

Unser Schwarm #10: Dr. Sarah Hofmann (34), Data Scientist in der Life Science

Aus dem Labor in die Data Science

Ich habe Biologie studiert, meinen Master in Molecular Life Science gemacht, dann zwei Jahre in der Krebsforschung gearbeitet und anschließend in der Virologie promoviert. Schon während meiner Promotion hatte ich angefangen, mit der Programmiersprache R zu arbeiten und gemerkt, dass mir das Thema liegt. Gleichzeitig wollte ich aber den analytischen Aspekt beibehalten. In Stellenanzeigen habe ich dann das Berufsbild des Data Scientist im Life Science-Bereich entdeckt und je mehr ich gelesen habe, desto klarer wurde mir: Genau das will ich machen!

Das Ziel: aus dem Labor in die Data Science

Ich habe mich sehr spezifisch schlau gemacht, was Data Scientists im Life Science-Bereich machen und dann ganz explizit nach einer Weiterbildung zum Data Scientist gesucht. Dass ich das perfekte Angebot mit neue fische dann ausgerechnet in meiner Heimatstadt Hamburg gefunden habe, war großes Glück. Im persönlichen Kennenlerngespräch haben wir unsere Vorstellungen, Erwartungen und Motivationen miteinander abgeglichen und meine Entscheidung für das Data Science-Bootcamp ist noch am gleichen Tag gefallen.

Ein Grundverständnis fürs Programmieren ins Data Science-Bootcamp mitzubringen, schadet sicherlich nicht. Angst vor Mathe sollte man besser auch nicht haben – aber ein Nerd muss man auch nicht sein. Mindestens genauso wichtig ist es, Frustrationstoleranz im Gepäck zu haben: Manchmal saß ich Stunden an meinem Code oder an einem Modell und es will einfach nicht klappen. Das waren die Momente, in denen Durchhaltevermögen gefragt war – und unser Head Coach Matthias!

Digitales Gesellenstück am Datensatz aus der Praxis

Angefangen haben wir bei Grundlagen wie dem klassischen Digit Problem und uns dann über Themen wie Clustering zu Verfahren wie Linearer und Logistischer Regression vorgearbeitet, bis wir am Ende bei neuronalen Netzen gelandet sind. Thematisch wurden meine Erwartungen auf jeden Fall komplett erfüllt. Aufgeteilt war jeder Tag in einen theoretischen Teil mit einer Menge Mathe und einen praktischen Part, in dem wir in Gruppen Verfahren getestet und Aufgaben gelöst haben: Austausch und Teamwork wurden so zu einer Selbstverständlichkeit – und das, obwohl wir eine sehr gemischte Gruppe waren. Vom BWLer über den Biologen bis hin zum Maschinenbauer waren bei uns die unterschiedlichsten Typen und Hintergründe dabei.

Besonderes Glück hatte ich bei meinem digitalen Gesellenstück: Ich durfte an einem echten Datensatz aus dem Life Science-Bereich arbeiten, den ich von einem Unternehmenspartner von neue fische bekommen habe. Es ging darum, anhand von Biomarkern zu bestimmen, ob ein Patient erkrankt ist oder nicht. Und spätestens nach der Abschlusspräsentation direkt bei dem Unternehmenspartner in Heidelberg war für mich sonnenklar: Ich möchte auf jeden Fall als Data Scientist in einem der Bereiche Life Science, Healthcare oder Pharma durchstarten. Was ich nicht ahnte: das Management war so beeindruckt von meiner Herangehensweise und den erzielten Ergebnissen, dass sie mir ein Angebot zum direkten Einstieg als Data Scientist machten. Natürlich habe ich angenommen und bin nur zwei Wochen nach Abschluss des Bootcamps in meinem Traumjob durchgestartet.

So unterschiedlich unsere Hintergründe und Lebenswege auch waren und sind, gilt für alle Teilnehmer aus unserem Data Science Bootcamp: Die letzten drei Monate haben uns alle darin bestärkt, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen und unsere Motivation sogar noch einmal gesteigert!

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