Unser Schwarm
In dieser Rubrik unseres Magazins stellen wir zukünftig regelmäßig Teilnehmer, Partner, Unterstützer und Mitglieder unseres Teams vor.

vor 20 Tagen

Unser Schwarm #18: Leon Machens, Head Coach Web Development

Gut werden als Autodidakt, noch besser werden im Team

Mein eigener Weg zum Webentwickler hat in vielen Nächten am Wochenende begonnen: Ich habe mir ziemlich viele Skills selber beigebracht, indem ich Dinge ausprobiert habe. Ich hatte immer ein Projekt oder Ziel und habe mir den Weg dorthin durch „learning by doing“ erarbeitet. Studiert habe ich technische Informatik, aber das meiste habe ich neben dem Studium gelernt. Schon zu dieser Zeit habe ich als Freelancer nebenbei gearbeitet und hatte so das Glück, mir parallel auch noch sehr viel von meinen Kollegen abschauen zu können. Nach dem Studium bin ich direkt als PHP-Entwickler eingestiegen, anschließend habe ich mich eher Richtung Full Stack orientiert. Auch neben jeder Festanstellung habe ich immer eigene Apps vorangetrieben – vor allem im Bereich Gaming, denn einige Jahre war ich auch als Pro-Gamer unterwegs. Ich glaube fest daran, dass eigene Projekte jedem dabei helfen, ein fähiger Entwickler zu werden – und zu bleiben! Ein richtig guter Entwickler wird man aber vor allem durch die Arbeit im Team.

Schon immer dabei: das Ausbilder-Gen

Besonders spannend war eine Zeit, in der ich komplett Remote gearbeitet habe: Ich war fest angestellt und konnte trotzdem von jedem Ort der Welt aus coden. Ich finde, auch und gerade diese Flexibilität macht den Entwicklerberuf so spannend und abwechslungsreich. Dazu gehört auch der Aspekt, in internationalen Teams arbeiten zu können – eine Erfahrung, die ich in verschiedenen Start-ups sammeln durfte und die ich nicht mehr missen mag. Zuletzt habe ich mich nach über zehn Jahren Berufserfahrung etwas von der reinen Entwicklung in Richtung Teamleitung orientiert: Als Lead Developer habe ich vor allem dafür gesorgt, dass Abläufe funktionieren und Code-Standards eingehalten werden. Meinen Ausbilderschein hatte ich schon ein halbes Jahr nach Ende meines Studiums in der Tasche und auch als Teamleiter hat es mir besonders viel Freude bereitet, mein Wissen weiterzugeben. Mein neuer Job als neue fische Head Coach am Kölner Standort ist also nur die logische Konsequenz meiner bisherigen Laufbahn.

Beeindruckt von den Bootcampern

Dabei kannte ich das Konzept „Bootcamp“ bis vor ein paar Monaten noch gar nicht: Als ich das erste Mal von neue fische gehört habe, habe ich mich etwas eingelesen und war schon positiv überrascht. Von ganzem Herzen überzeugt wurde ich dann, als ich mir bei einem Besuch im Hamburger Standort die digitalen Gesellenstücke der aktuellen Bootcamper angesehen habe: Was die nach drei Monaten an Qualität abgeliefert haben, hat mich zutiefst beeindruckt! Ich habe mir im Nachhinein fast gewünscht, dass mir auch jemand von Anfang an die richtigen Fähigkeiten beigebracht hätte, denn diese Standards habe ich als Autodidakt nach so kurzer Zeit nicht an geliefert.

Gute Webentwickler lernen immer weiter

Ich glaube, dass das Format Bootcamp für alle Menschen richtig ist, die Interesse am Web und genug Motivation mitbringen – beides ist viel wichtiger als IT-Vorkenntnisse. Einen guten Webentwickler macht aus, dass er nicht von sich behauptet, alles zu wissen und zu können. Ein guter Entwickler weiß aber sehr wohl, wie er richtig filtert, wie er immer wieder Neues lernt und wie er Code schreibt, den andere (und auch er selbst) auch noch nach ein paar Monaten lesen können. Diese Philosophie möchte ich den künftigen Bootcampern vermitteln – und die Fähigkeit, immer offen für Neues zu bleiben. Dazu zwinge ich mich auch. Ich habe zum Beispiel gerade ebenfalls über drei Monate eine Weiterbildung in einem Bereich gemacht, in dem ich kein Vorwissen hatte. Und nun bin ich frisch geprüfter Saunameister! Aus dem Kurs habe ich sehr viel mitgenommen: fachlich, zwischenmenschlich – und auch didaktisch! Mein Ausbilder war ein echtes Vorbild und ich habe mir eine Menge abgeschaut für mein erstes neue fische-Bootcamp, das ich im Sommer als Head Coach in Köln leiten werde. Mein Anspruch ist es, ruhig, konzentriert und vor allem verständlich mit den Teilnehmern zu arbeiten. Zudem wird es zu meinen Aufgaben gehören, gemeinsam mit den Hamburger Kursleitern Jerry und Christian den Lehrplan für das Webentwickler-Bootcamp stetig weiterzuentwickeln und auf der Höhe der Zeit zu halten.

Für mich hat der Job als Coach etwas mit Erfüllung und Sinn zu tun: Ich freue mich riesig darauf, Nachwuchs-Entwicklern etwas beizubringen und gleichzeitig den nächsten Schritt auf meinem persönlichen Weg als Web Developer zu gehen.

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