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Unser Schwarm
Wie es im Bootcamp täglich zugeht, habt ihr vielfach schon gehört oder gelesen. Was aber ist die Motivation unserer TeilnehmerInnen überhaupt eine Weiterbildung zum Webdeveloper oder zum Data Scientist zu absolvieren? Was aber hat es mit dem Digitalen Gesellenstück auf sich? Und wie gelingt der Jobeinstieg? Unsere Absolventen antworten aus ihrer ganz eigenen Sicht...

vor einem Monat

Unser Schwarm #28: Josefine möchte mehr Frauen ermutigen, den Quereinstieg zu wagen

Ich hatte große Berührungsängste mit Technik

Ich habe Sprachen und Kommunikation studiert. Während meiner Masterarbeit nutzte ich ein Statistikprogramm. Das war mein erster Berührungspunkt zum Programmieren und es machte mir einerseits Spaß, andererseits war ich sehr gehemmt. Als Sprachwissenschaftlerin konnte ich mir nicht vorstellen, dass Programmieren mir liegt.

Nach dem Studium sammelte ich in einer PR-Agentur und einem Startup erste Arbeitserfahrungen. Alles rund um das Thema Kommunikation und Marketing war mir bereits aus dem Studium vertraut. Mein Job war vielfältig und abwechslungsreich. Trotzdem merkte ich, dass mir etwas fehlte. Durch die häufig breit gefächerten Aufgaben fehlte mir das Konkrete an meiner Arbeit, Prozesse waren häufig langwierig und die Abstimmung mit Kunden eine Herausforderung. Auf der Suche nach Wirksamkeit entstand bei mir der Wunsch, mich weiterzuentwickeln.

Die Umstrukturierung des Unternehmens bot mir, wenn auch im ersten Moment unfreiwillig, den letzten Anschub. Was im ersten Moment ungewollt und unangenehm war, wurde zum Glücksfall. Ich hatte Zeit durchzuatmen und die letzten Jahre nach dem Studium Revue passieren zu lassen. Diese Chance habe ich genutzt. Ich bin froh, dass ich den Mut hatte, nicht direkt einen neuen Job zu suchen, sondern mich bei neue fische um einen Platz im Webdevelopment Bootcamp bewarb.

12 Wochen kompaktes Lernen ist die perfekte Lösung

Obwohl der Wunsch nach einer beruflichen Weiterentwicklung groß war, kam ein Studium nicht in Frage. Mit Ende zwanzig wollte ich nicht mehr bei null anfangen, sondern eine berufliche Weiterentwicklung. Das Bootcamp war die Lösung für mich.

Durch eine Freundin wusste ich, dass eine Weiterbildung bei neue fische 12 Wochen kompaktes Lernen bedeutet und ich mich richtig reinhängen muss. Ich hatte also eine vage Vorstellung und war glücklich, dass ich nach einem langen Telefonat mit der Gründerin Dalia Das zum Vorstellungsgespräch mit kleiner Programmierübung eingeladen wurde.

In den letzten zwei Jahren ist neue fische in der Hamburger Digitalwirtschaft ein fester Begriff geworden. Das hilft bei der Jobsuche und deswegen ist es gut, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sorgsam ausgesucht werden. Ich empfand es als echtes Privileg, in einem großartigen Umfeld lernen zu dürfen. Damit war ich nicht allein. Obwohl alle mit unterschiedlichen Vorkenntnissen gestartet sind, war der Zusammenhalt von Beginn an großartig. Schnell verstanden wir uns als Team, das gemeinsam durchstartet.

Im Bootcamp zu lernen ist wie Achterbahn fahren

Denke ich an meine Zeit im Bootcamp zurück, denke ich an eine Achterbahnfahrt. An einem Tag hatte ich einen super Lauf, machte unfassbare Lernfortschritte und dachte, jetzt habe ich den Dreh raus. Am nächsten Tag ging es wieder bergab. In solchen Situationen hat es mir geholfen, auf das Lernsystem von neue fische zu vertrauen und zu akzeptieren, dass diese Achterbahnfahrt der Gefühle Teil des Prozess ist.

Die Coaches haben uns immer wieder aufgefangen und wir haben als Gruppe gelernt, dass dieses Auf und Ab normal ist. Das ist meiner Meinung nach, ein großer Unterschied zu einem Onlinekurs. Bei neue fische lernt keiner allein, sondern der Kurs funktioniert als Team. In 12 Wochen Bootcamp hatte jeder von uns mal Hochs und mal Tiefs. Wichtig ist, in den Momenten nicht aufzugeben.

Vor dem Bootcamp habe ich, wenn es um Technik ging, viel zu schnell resigniert und nicht mehr weitergemacht. Das ist heute anders. Ich stecke nicht den Kopf in den Sand, sondern stelle mich der Herausforderung. Während meiner Zeit im Bootcamp habe ich nicht nur das richtige Rüstzeug für den Jobeinstieg bekommen. Ich habe auch viel darüber gelernt, wie ich Probleme angehen muss und wie ich Lösungen finde. Löse ich beim Programmieren ein Problem, wird eine Veränderung oft sofort sichtbar und das ist genau die Greifbarkeit, die ich gesucht und gefunden habe.

Frauen zum Quereinstieg ermutigen ist für mich eine Herzensangelegenheit

Am Ende des Bootcamps steht das digitale Gesellenstück. In dieser meist sehr persönlichen Arbeitsprobe wird gelerntes Wissen angewendet und veranschaulicht die Lernkurve von 12 Wochen im neue fische-Bootcamp. Ich habe ein digitales Tagebuch für Austauschschüler programmiert, weil ich selbst ein Jahr in China zur Schule gegangen bin.

Neben dem digitalen Gesellenstück musste ich eine weitere Herausforderung meistern. Obwohl neue fische den Jobeinstieg stets im Blick hat und das Team die Teilnehmer unterstützt, habe ich mir viel Druck gemacht. Lasse ich meine Bewerbungsphase Revue passieren, blicke ich auf viele Gespräche zurück. Natürlich sind alle hochmotiviert, doch meine Jobsuche erscheint mir rückblickend auch so intensiv, weil ich mir nicht sicher war, was mich in dem neuen Arbeitsumfeld erwartet und ob ich den Herausforderungen gewachsen bin. Beseitigen konnte diese Unsicherheit nur ein neuer Job.

Auch, wenn das Bootcamp wahrscheinlich nicht vollständig repräsentativ für eine ganze Industrie ist, war mein Eindruck, dass es uns weiblichen Teilnehmerinnen schwerer fiel, auf die neu erlernten Fähigkeiten zu vertrauen.

Mir ist es deswegen eine Herzensangelegenheit, andere Frauen zu bestärken, an sich zu glauben und zu ermutigen, den Schritt zum Programmieren zu wagen. Blicke ich mit Berufserfahrung auf meine Lernkurve zurück, kann ich jedem nur raten, selbstbewusst an das Konzept zu glauben. Ein Neuanfang mit einem Bootcamp mag auf den ersten Blick ungewohnt sein, aber das Konzept funktioniert. Neue fische passt für jeden Kurs das Curriculum an und achtet darauf, Wissen zu vermitteln, das auch gesucht wird. Lernen im Bootcamp bedeutet auch, das Richtige zu lernen und praktische Skills den theoretischen Hintergründen vorzuziehen.

Arbeiten in der Digitalagentur ist der perfekte Match

Durch meine zahlreichen Vorstellungsgespräche gewann ich nicht nur an Selbstvertrauen, sondern änderte meine Herangehensweise an die Jobsuche. Einen neuen Job zu ergattern reicht nicht. Erfolg und Zufriedenheit stellen sich nur ein, wenn der Job und das Umfeld stimmen. Deswegen habe ich mich für den Einstieg in eine Hamburger Digitalagentur entschieden.

In der Agentur habe ich mich vom ersten Gespräch an wohl gefühlt. Als Frontend-Entwicklerin kann ich ziemlich genau das machen, was mir Spaß macht und ich arbeite mit den Technologien, die ich im Bootcamp gelernt habe. Jeden Tag sehe ich meinen Fortschritt und bin glücklich über meinen Neustart. Hinzukommt, dass ich mich durch meine Berufserfahrung sehr gut in unsere Kunden hineinversetzen kann und viele Bereiche verbinden sich miteinander. Das ist ein schönes Gefühl. Denke ich jetzt an meine Zukunft, fühlt es sich gut an. Ich möchte mich gerne weiterentwickeln, besser werden. Vor allen Dingen freut es mich, wenn ich mit meiner Geschichte anderen Frauen Mut mache, den Einstieg in die Digitalwirtschaft zu wagen.

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