Vom Fraunhofer-Institut zum Medical Robotics Engineer

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Arturo Bastidas Cruz, der ursprünglich aus Mexiko stammt, lebt seit 2010 in Deutschland. Nachdem er eine beeindruckende Karriere als Robotik-Forscher und -Ingenieur aufgebaut hatte, entschied er, dass es Zeit für eine Veränderung war. Um den Übergang von der akademischen Welt in die freie Wirtschaft zu schaffen, absolvierte er ein intensives Data Science & AI Bootcamp bei neuefische – eine Entscheidung, die ihm direkt nach dem Abschluss zu seiner neuen Stelle als Medical Robotics Engineer verholfen hat.
Erzähl uns doch ein bisschen was über dich – wer bist du und was ist dein beruflicher Hintergrund?
Ich bin Arturo, Robotik- und Automatisierungsingenieur und komme ursprünglich aus Mexiko. Ich bin 2010 nach Deutschland gekommen, um meinen Master zu machen, und habe danach über zehn Jahre lang als Forscher am Fraunhofer-Institut gearbeitet. Vor Kurzem habe ich mich dazu entschieden, den Wechsel von der Forschung in die Wirtschaft zu wagen.
Was hat dich zu diesem Schritt bewegt? Und hattest du das Gefühl, dass deine Fähigkeiten schon gut zur freien Wirtschaft passen, oder musstest du erst noch einen Zwischenschritt einlegen?
Ich war in der Forschung einfach nicht mehr wirklich glücklich, dafür gab es verschiedene Gründe. Ich habe auch gespürt, dass es Zeit für etwas Neues war, und der Wechsel in die Industrie war für mich der beste Weg dafür. Bis zu einem gewissen Grad war die Arbeit in der Wissenschaft zwar schön, aber gleichzeitig gab es eben einen extrem starken Fokus auf nur ein einziges Thema. Als ich mir dann Jobangebote auf dem Markt angeschaut habe, wurde mir klar, dass mir einige praktische IT-Kenntnisse fehlten – besonders in den Bereichen Data Science und KI. Mein technisches Fundament war zwar stark, aber ich wollte mehr praxisnahe Erfahrung aus der Industrie sammeln. Ein intensives Trainingsprogramm war für mich der beste Weg, genau das zu bekommen.
Und das war dann der Data Science & AI Kurs bei neuefische, richtig?
Genau, richtig.
Warum hast du dich für dieses Programm entschieden, anstatt dir das Wissen selbst anzueignen? Du bist im Lernen ja offensichtlich extrem gut und hast viel Erfahrung in der Forschung. Warum also der Weg über ein Vollzeit-Bootcamp?
Ich glaube, vor allem deshalb, weil Data Science und KI beides riesige Themenfelder sind. Klar kann man sich das alles selbst beibringen, aber ich hatte das Gefühl, dass mir ein strukturiertes Programm dabei hilft, mich auf die wirklich relevanten Dinge zu fokussieren – anstatt alleine herumzuprobieren und herausfinden zu müssen, wie man am besten startet. Das Programm hat mir einen klaren Pfad mit praktischen Projekten geboten und die richtige technische Umgebung geliefert, um tief in diese beiden Themen einzutauchen. Und natürlich war auch das Zertifikat ein wichtiger Faktor für meinen Lebenslauf. Ich würde sagen, das waren die Hauptgründe für meine Entscheidung.
Als du recherchiert hast, welcher Anbieter für dich infrage kommt: Was waren da deine wichtigsten Kriterien und warum ist die Wahl am Ende auf neuefische gefallen?
Nun, das erste Kriterium war definitiv der Inhalt, also das Curriculum. Ich habe die Inhalte mit den Jobs verglichen, auf die ich mich später bewerben wollte. Es war mir extrem wichtig, dass genau diese Themen im Lehrplan enthalten sind.
Das zweite Kriterium war die Dauer des Programms, das Startdatum und natürlich die Flexibilität – also dass es eine Remote-Option gab. Ich hatte nämlich einen genauen Zeitplan dafür, wann ich mich in die Themen einarbeiten und wann ich anfangen wollte, mich zu bewerben. Das war mir sehr wichtig.
Und der dritte Punkt war natürlich der Ruf des Programms und die Art des Zertifikats, das man am Ende bekommt. Das waren die drei Hauptkriterien, an denen ich mich orientiert habe.
Wie war deine Gesamterfahrung dort? Wie hat dir das Programm gefallen?
Ich fand es wirklich super. Es war eine echt intensive Erfahrung, aber extrem lohnend. Ich habe in sehr kurzer Zeit wahnsinnig viel gelernt und habe die unterstützende Atmosphäre zwischen den Trainerinnen, Trainern und Teilnehmenden sehr geschätzt. Alle waren hochmotiviert, und das hat ein wirklich positives Lernumfeld geschaffen.
Stell dir vor, du hast einen Freund, der noch in der Forschung steckt und auch über einen Wechsel nachdenkt, sich aber Sorgen macht. Welchen Rat würdest du ihm mit auf den Weg geben?
Ich würde sagen: Wenn du das Gefühl hast, dass die Wissenschaft für dich eher eine Komfortzone geworden ist – denn ich war wahrscheinlich selbst in dieser Komfortzone –, dann ist der Schritt heraus oft genau die Chance, um persönlich zu wachsen.
Ich würde diese Personen einfach ermutigen, den Sprung von der Wissenschaft in die Wirtschaft zu wagen. Es mag sich zwar nach einer Herausforderung anfühlen, aber es gibt Wege, sich gut darauf vorzubereiten. Und wenn du diesen Wechsel machen willst, sind solche intensiven Trainings der perfekte Weg, um dich darauf einzustellen.
Du hast nach dem Programm ja direkt deinen neuen Job angefangen. Kannst du uns ein wenig darüber erzählen, wie dir das Bootcamp bei der Jobsuche geholfen hat?
Klar! Das Programm hat mir nicht nur technisch, sondern auch beruflich extrem weitergeholfen. Ich habe dort praktische Tools und Hände-an-die-Tastatur-Erfahrung mitgenommen, die ich in meinem neuen Job sofort anwenden konnte.
Was ich außerdem super hilfreich fand, war das Karriere-Modul und das Career Coaching. Nach über zehn Jahren als Forscher an einem Institut waren meine Bewerbungsunterlagen nämlich absolut nicht mehr auf dem neuesten Stand. Auch die Vorbereitung auf die Vorstellungsgespräche hat mir enorm geholfen.
Das, was ich jetzt mache, hat wieder mit Robotik zu tun – viele Unternehmen sind schließlich sehr daran interessiert, KI in ihre Prozesse einzubinden. Genau diese Themen waren Teil meines Data Science & AI Programms, und diese Aspekte wende ich jetzt auch in meiner neuen Stelle an.
Gleiches gilt für die IT-Skills aus dem Kurs: Ich werde viel programmieren und mit Teamwork-Tools wie GitHub arbeiten, genau wie an der Projektorganisation. Das alles sind Dinge, die ich jetzt in meinem neuen Job als Medical Robotics Engineer täglich brauche.
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