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Christophs Erfahrungsbericht #5
Ich bin Christoph, 33 Jahre alt und komme aus Hamburg. Meinen Wunsch, als Entwickler zu arbeiten, möchte ich mit meiner Teilnahme am neue fische-Bootcamp endlich in die Tat umsetzen! Während meiner dreimonatigen Kurszeit nehme ich euch mit auf meine Reise und berichte euch regelmäßig über meine Erfahrungen als angehender Programmierer.

vor 3 Monaten

Unser Abschlussprojekt ist geschafft!

Nach dem Bootcamp ist vor dem Job

Nach einigen anstrengenden Wochen melde ich mich nun wieder zu Wort. Ich habe es noch immer nicht ganz realisiert, aber wir alle haben das Bootcamp nun erfolgreich absolviert und beendet. Das ist eine Leistung auf die wir alle stolz sein können.

Für mich haben die letzten Wochen des Kurses noch einmal eine enorme Lernkurve bedeutet, weil wir im Zuge unseres Abschlussprojektes eigenständig eine App entwickelt haben. Viele Inhalte aus den vorherigen Wochen konnte ich daher nochmal festigen und auch erweitern.

Dabei stand für mich auch während der Entwicklung unserer eigenen App das Lernen und Verstehen im Vordergrund. Für mich war es eher zweitrangig, möglichst viele verschiedene Features einzubauen. Ich wollte lieber wenige, dafür aber komplexe und herausfordernde Funktionalitäten entwickeln. Ich denke dieser Fokus hat mir sehr geholfen, da ich so viele “Aha-Erlebnisse” mitnehmen konnte und grundlegende Prinzipien in JavaScript und React.js nochmal besser durchdrungen habe.

Da ich währenddessen sehr viel Neues lernen konnte, hatte ich auch täglich das Gefühl produktiv gewesen zu sein. Das ist meiner Ansicht nach deutlich besser, als den eigenen Erfolg allein daran zu bemessen, ob eine Story auf dem Scrum-Board zu “Done” geschoben werden konnte. Besonders als Einsteiger kann sonst schnell Frust aufkommen, weil geplante Features selten ohne Probleme direkt implementiert werden können.

Entwickler sind Problemlöser

Für mich gehört es zu den Aufgaben eines guten Entwicklers, sich auch herausfordernden, schwierigen Implementierungen von Code zuzuwenden. Und aufkommende Probleme so lange zu analysieren, bis eine gute Lösung gefunden ist. Denn die Chance ist hoch, dass genau hier der größte Mehrwert für den User entsteht.

Ich selbst habe dabei die Erfahrung gemacht, dass es schwierig ist, den Zeitaufwand bis zur Lösung vorherzusehen. Manchmal wollte ich ein Features in die App einbauen, bekam eine Fehlermeldung und konnte sie innerhalb von 5 Minuten lösen. Oft dauert es aber eben auch einen ganzen Tag, an dem ich sehr viel über den Fehler lernen konnte, aber eben noch nicht unbedingt die Lösung (oder keine gute Lösung) hatte. Eine gewisse "Frustrationstoleranz" gehört daher unbedingt dazu. Sowieso empfinde ich ein starkes Mindset als sehr wichtige Eigenschaft, um ein guter Entwickler werden zu können.

Das neue fische-Bootcamp war ein Erfolg

In der Rückschau kann ich schon jetzt sagen, dass das Bootcamp für meinen Lernfortschritt ein voller Erfolg war. Ich habe mich in den letzten drei Monaten sehr weiterentwickelt und habe eine überwältigende Menge qualitativ hochwertigen Input bekommen. Letzteres war mir besonders wichtig.

Ich möchte natürlich nicht nur irgendeine Lösung entwickeln, die funktioniert, sondern in Zukunft hochwertigen, skalierbaren und gut lesbaren Code schreiben können. Als Einsteiger gelingt das sicherlich nicht immer, aber die Grundprinzipien wollte ich von Beginn an verstehen - und dann darauf hinarbeiten, es immer besser umzusetzen. Es hat mir daher sehr geholfen, dass unser Kursleiter Jerry stark auf “code quality” geachtet hat und mit uns die Prinzipien von “clean code” und DRY (“don't repeat yourself”) immer wieder verinnerlichte.

Nach wie vor bin ich täglich dabei, die vielen Inhalte weiter durchzuarbeiten und noch besser zu verstehen. Ich denke, ohne diese Eigeninitiative wird der Erfolg eines Bootcamps auch deutlich geschmälert, daher ist eine langfristig hohe (intrinsische) Motivation wohl das A und O für den eigenen Lernerfolg.

Und das Bootcamp ist erst der Anfang. Bereits währenddessen hatten wir daher die Möglichkeit verschiedene Unternehmen kennenzulernen, und konnten so für uns schauen, welches Unternehmen für unseren Jobstart als Entwickler passt. Ein wichtiger Schritt!

Jobeinstieg als Sprung zum Entwickler

Denn aus meiner Sicht kommt der größte Sprung hin zu einem Entwickler durch den Einstieg in den Job. Dort, im täglichen Teamaustausch mit anderen Entwicklern und konfrontiert mit den vielen realen Herausforderungen kann ein enormes Wachstum stattfinden. Ich freue mich daher schon sehr auf die kommende Zeit, auch wenn sie sicherlich sehr anstrengend und intensiv sein wird.

Für mich haben sich direkt zu Beginn des neuen Jahres schöne Neuigkeiten ergeben:
Ab 1. Februar werde ich bei deepblue networks anfangen, einem der Partnerunternehmen von neue fische.

Neben passenden Rahmenbedingungen und spannenden Projekten hatte ich vor allem ein total positives Bauchgefühl bei deepblue. Ich fand das Team direkt bei der ersten Vorstellung im Bootcamp sehr sympathisch und authentisch. Durch einen persönlichen und transparenten Bewerbungsprozess hat sich mein guter Eindruck noch weiter bestätigt.

Ich nutze die Zeit jetzt noch, um mich bestmöglich auf den Jobeinstieg vorzubereiten und lasse mich dann einfach mal ins kalte Wasser werfen! Ich denke, so lernt man am besten.

In meinem nächsten Artikel kann ich euch dann sicher schon von ersten Erfahrungen aus meinem Alltag als Entwickler berichten. Ich freue mich - bis dahin!

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